Führende Videokonferenzsysteme fallen bei Kurztest durch

Unternehmen setzen seit der Corona-Krise verstärkt auf Videokonferenzsysteme wie Microsoft Teams, Skype, Zoom, Google Meet, GoToMeeting, Blizz und Cisco WebEx. Diese sind nun bei einem Kurztest der Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk alle durchgefallen.

"Leider erfüllen einige der Anbieter, die technisch ausgereifte Lösungen bereitstellen, die datenschutzrechtlichen Anforderungen bisher nicht", erklärte sie. In einem Bericht wurden diese Systeme alle mit einer "roten Ampel" versehen.

"Bei rot markierten Anbietern liegen Mängel vor, die eine rechtskonforme Nutzung des Dienstes ausschließen und deren Beseitigung vermutlich wesentliche Anpassungen der Geschäftsabläufe und/oder der Technik erfordern", heißt es in einer Erklärung.

Mit einer "grünen Ampel" wurden in dem Kurztest kommerziell bereitgestellte Instanzen der Open-Source-Software Jitsi Meetbewertet. , etwa der Service von Netways oder sichere-videokonferenz.de. Ein positives Urteil erhielten auch die Tixeo Cloud, BigBlueButton von Werk21 sowie Wire.

Bei den Lösungen der führenden US-Anbieter machten Smoltczyk und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor allem Mängel in der Rechtskonformität der angebotenen Auftragsverarbeitungsverträge aus.

Quelle: INTERNET WORLD Business