Fertigung bleibt Top-Ziel der E-Mail-Angriffe

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Der aktuelle Q2 2025 Email Threat Report von VIPRE zeigt, dass Hacker im zweiten Quartal 2025 bei E-Mail-Angriffen weniger auf technische Tricks setzen, sondern zunehmend auf maßgeschneiderte Phishing-Angriffe und regionale Täuschung. 

Bereits zum sechsten Mal in Folge ist die Fertigungsindustrie das am stärksten betroffene Ziel bei E-Mail-Attacken. Im zweiten Quartal 2025 entfielen 26 Prozent aller Vorfälle auf diese Branche. Dabei dominieren vor allem Business Email Compromise (BEC), Phishing und Spam mit Schadsoftware. Der Einzelhandel steht mit 20 Prozent auf Platz zwei, gefolgt vom Gesundheitssektor mit 19 Prozent. Dieser Trend zeigt sich seit Ende 2024 konstant.

Erfolgsrezepte der Cyberkriminellen

Die Angriffe folgen meist bestimmten Mustern: 35 Prozent der Phishing-Mails drehen sich um finanzielle Themen, wie angebliche Irrtümer oder Forderungen. Dringlichkeit als Köder taucht in 25 Prozent der Fälle auf, gefolgt von Kontoüberprüfungen mit 20 Prozent. Auch Reisethemen und Paketzustellungen werden oft genutzt. Um die Opfer zu täuschen, setzen über die Hälfte der Angreifer auf Open-Redirect-Links, die legitime Seiten vortäuschen. PDFs mit eingebetteten QR-Codes sind weiterhin der häufigste Träger manipulierter Anhänge.

Quelle: it-daily.net

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