BSI warnt: 17.000 Microsoft Exchange-Server gefährdet

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schlägt Alarm: Über 17.000 Microsoft Exchange-Server sind in Deutschland durch kritische Sicherheitslücken verwundbar. Die Schwachstellen werden demnach bereits von Cyberkriminellen ausgenutzt.

Das BSI fordert die Betreiber dieser Server dringend auf, auf die neuesten Exchange-Versionen zu aktualisieren, alle verfügbaren Sicherheitsupdates zu installieren und eine sorgfältige Konfiguration ihrer Systeme vorzunehmen. Die Schwachstellen betreffen insbesondere kritische Infrastrukturen wie Bildungseinrichtungen, medizinische Einrichtungen, Kommunalverwaltungen und mittelständische Unternehmen.

Eine Analyse ergab, dass etwa 45.000 Microsoft-Exchange-Server in Deutschland direkt aus dem Internet erreichbar sind, von denen rund 37 Prozent veraltet oder nicht auf dem neuesten Stand der Sicherheitspatches sind. Nach aktuellen Erkenntnissen des BSI seien sogar etwa zwölf Prozent davon so veraltet, dass für sie keine Sicherheitsupdates mehr angeboten werden.

Quelle: it-daily.net

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